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Willkommen in unseren – News – wir halten Sie hier auf dem Laufenden über die Änderungen im ADR, in der Ladungssicherung, in der Logistic und unserem eigenem Unternehmen.

Neue EU-Verordnung schreibt Verkehrsleiter vor

Jedes deutsche Verkehrsunternehmen muss vom 4. Dezember 2011 an einen so genannten »Verkehrsleiter« bestimmen. Grund ist die dann in Kraft tretende EU-Verordnung 1071/2009, die den Berufszugang für Kraftverkehrsunternehmer neu regelt.

Laut der EU-Verordnung ist der Verkehrsleiter für sämtliche Fahrzeug bezogenen Dienstleistungen im Unternehmen verantwortlich – von der Fahrzeugwartung und -instandhaltung über die Beförderungsverträge  bis hin zu Rechnungsführung, Ladungszuweisungen und Sicherheitsprüfungen. »Und diese Fahrzeughalterpflichten treffen jedes Unternehmen, das Güterverkehr betreibt«, weiß Detlef Neufang, Rechtsanwalt und Geschäftsführer des Bundesverbands Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL). Dazu zählen klassische Speditionen ebenso wie Verlader und Werkfuhrparkleiter.

Neufang weist darauf hin, dass der betroffene Verkehrsunternehmer nicht in jedem Fall einen IHK-geprüften Verkehrsleiter einstellen müsse, sondern diese Position auch selbst einnehmen könne. Alternativ könne ein qualifizierter externer Verkehrs-Manager den Betrieb betreuen.

Der Verkehrsleiter muss laut EU-Verordnung neben der fachlichen Eignung seine Zuverlässigkeit unter Beweis stellen, um seine Tätigkeit ausüben zu dürfen. Diese Zuverlässigkeit sei nur dann gegeben, wenn gegen den Verkehrsleiter kein Urteil ergangen ist »oder wenn keinerlei Sanktionen wegen schwerwiegenden Verstößen vorliegen«, sagt Neufang. Folglich werde der Sanktionsdruck auf die Transporteure und Verlader mit eigenem Fuhrpark steigen, so der Rechtsexperte weiter. Zudem weist Neufang auf die möglichen drastischen Konsequenzen hin: »Wenn der Verkehrsleiter gegen geltendes Recht verstößt, wird dieser nicht mehr als zuverlässig angesehen und kann in der gesamten EU keine Kraftverkehrstätigkeiten mehr leiten.«

Natürlich stehen wir Ihnen gerne zu einem weiterführenden pers. Gespräch zu Verfügung. Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter den angegeben Kontaktdaten.


Prüfungsfragen Gefahrgutbeauftragter

Unternehmen, die regelmäßig mit Gefahrgütern umgehen, müssen einen Gefahrgutbeauftragten bestellen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) erkennt die Lehrgangsveranstalter an, überwacht diese und nimmt die Prüfungen ab. Der Fragenfundus für die Gefahrgutbeauftragten-Prüfung steht als Download zur Verfügung.

Die IHK hat 2009 nach dem Besuch der Grundschulung die erfolgreiche Prüfung für Gefahrgutbeauftragte für den Verkehrsträger Straße 1880 Mal, für Schiene 405 Mal, für Binnenschiff 80 Mal, für See 328 Mal und für Luft 136 Mal bescheinigt. Auf der folgenden Seite rechts in der Leiste ist die Statistik abrufbar.

Gefahrgutbeauftragtenverordnung: Neue Fassung

Das Bundesministerium der Justiz hat eine neue Fassung der Gefahrgutbeauftragtenverordnung  (GbV) veröffentlicht. Die Version vom 25. Februar 2011 tritt am 1. September 2011 in Kraft und löst die bisherigen Regelungen ab.

Die Verordnung regelt die Bestellung von Gefahrgutbeauftragten, die Anforderungen an Gefahrgutbeauftragte, die Schulungsanforderungen  und Prüfungen sowie die Pflichten der Unternehmer oder Inhaber von Betrieben.

Die aktuelle Fassung der GbV findet sich auf den Internetseiten des gemeinsamen Projektes des Bundesministeriums der Justiz mit der juris GmbH unter http://bundesrecht.juris.de/gbv/.

EU will Luftfracht sicherer machen

Um die Gefahr von Terroranschlägen mit Bombenpaketen einzudämmen, will die EU Fracht aus Drittstaaten gesondert kontrollieren. Über diese Maßnahme und andere Vorschläge haben die EU-Innen- und Verkehrsminister vor kurzem in Brüssel beraten.
So soll etwa Fracht aus unsicheren Nicht-EU-Staaten wie dem Jemen kontrolliert werden. Bisher gibt es lediglich im Ursprungsland Kontrollen. Ein Raster soll verdächtige Pakete aufspüren. Deutschland fordert eine EU-weite »schwarze Liste« unsicherer Flughäfen. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, die Staaten müssten außerdem besser Daten austauschen. Deutschland behalte es sich vor, national schneller voranzugehen und je nach Fall intensiver zu kontrollieren.
Die Sicherheitslücken waren aufgetaucht, als Ende Oktober eine im Jemen aufgegebene Paketbombe auf dem Köln-Bonner Flughafen für den Weiterflug nach Großbritannien umgeladen und erst dort entdeckt wurde.

Die EU-Kommission hat mittlerweile Gesetzesvorschläge für mehr Sicherheit bei der Luftfracht für Anfang kommenden Jahres angekündigt, die von den 27 EU-Staaten angenommen werden müssen.
(uzp)

News aus dem Unternehmen:
Seit dem 01.06.2010 besteht das Informationsportal der GLL Logistikberatung

Die Website www.tunnel24.eu soll die Nutzer über alle wichtigen Informationen im Bereich der Gefahrguttransporte und den Tunnelbeschränkungscodes lt. geltendem ADR informieren.
Es sind hier alle bisher zertifizierten Tunnel für den Gefahrguttransport angegeben. Schauen Sie rein in unser Informationsportal www.tunnel24.eu.

Kontaktdaten zu weiteren Fragen oder Werbeanzeigen:
GLL Gefahrgut Ladungssicherung & Logistic GmbH
Torben Lübkert
Ulzburger Str. 42b
D-22399 Hamburg
Tel.:  +49 40 –35 96 19 14
T.luebkert(at)tunnel24.eu
www.tunnel24.eu

Neues aus der Ladungssicherung:

Ladungssicherung ist ein komplexes Thema, es gibt Unterschiede für jeden der Beteiligten bzw. die Verantwortlichen ob aus dem Lager, Verlader, Unternehmer, Disponent oder ob nun der eigentliche Fahrer, selbst der Kontrolleur hat seine Rechte und Pflichten.

  • Ladungssicherung wird weiterhin beanstandet
  • Häufigere Kontrollen
  • Zuschuss für Ladungssicherung-Seminare durch de-minimis

Gerne beraten wir Sie in Ihren speziellen, individuellen Fragen zu Ladungssicherung ob kaufmännisch oder Kraftfahrer.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr GLL-Team

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